Lernen. Wissen. Können.

Unser Lernkonzept Supply Chain Manager/Managerin

Lernen, um ganzheitlich zu handeln

Das Lernkonzept von GS1 Bildung ist konsequent darauf ausgerichtet, die praktische Tätigkeit unserer Studierenden zu stützen und zu stärken. Bei uns lernt niemand für die Galerie, sondern, um im beruflichen Alltag mittels Kompetenzen qualifizierte Leistung für höchste Ansprüche zu bringen. Mit anderen Worten: Wir bilden Praktiker*innen für die Anforderungen der real existierenden Wirtschaft aus.

Unsere Studierenden sollen berufliche Aufgaben und Tätigkeiten eigeninitiativ, zielorientiert, fachgerecht und flexibel ausführen können. Dafür benötigen sie fachlich-methodisches Know-how, aber ebenso menschliche, soziale Fähigkeiten, Kritikfähigkeit, Kommunikationsvermögen – und nicht zuletzt – Kreativität, um auftauchende Probleme schnell und clever zu lösen.

Grundlagenwissen, Handlungswissen, Erfahrungswissen

Natürlich: Wir vermitteln auch eine ganze Menge Theorie; aber diese soll nicht grau, sondern vielfarbig und auf die tägliche Berufspraxis ausgerichtet sein. Einen zentralen Stellenwert hat der systematische Austausch zwischen den Berufspersonen. Deren Eins-zu-Eins-Erfahrungen wollen wir im Unterricht und im digitalen Klassenzimmer gewinnbringend nutzen. Wichtige Bildungsinhalte sind auch deine Berufsidentität, dein Rollenverständnis, deine Einstellungen und Haltungen sowie ein Bewusstsein über deine Selbstwirksamkeit.

Das Ariva-Modell

Als Referenz für die Gestaltung unserer Lehrgänge dient uns das fünf-phasige ARIVA-Modell. A steht für das Ausrichten, also das Bekanntgeben der Lerninhalte und der Abläufe. R bedeutet Reaktivieren, sprich vorhandenes Wissen wiederbeleben und wieder einsetzen. I meint Informieren, im Sinne von Inhalte vermitteln und mit Bekanntem verknüpfen. Allerdings nicht mit Einwegkommunikation oder im Frontalunterricht, sondern mit vielen neuen Mitteln, Methoden und Medien. Schliesslich folgen das Verarbeiten des Wissens und das Auswerten, bei dem Gelerntes zusammengefasst und überprüft wird, ob und wie die Lernziele erreicht wurden. Dabei zeigt die Kompetenzmessung, also die Abschlussprüfung als Testinstrument, ob die künftigen Supply Chain Managerinnen und Manager über die angestrebten Handlungskompetenzen verfügen.

Kompetenzbausteine und Modulbaukasten

Der Supply Chain Managerin/Manager-Lehrgang benutzt sogenannte Kompetenzbausteine als thematische Einheiten. Die Kompetenzbausteine stehen für typische berufliche Fertigkeiten und Leistungskriterien. Die einzelnen Kompetenzbausteine sind in Modulen zusammengefasst. Jedes Modul repräsentiert ein Semester. Supply Chain Managerinnen und Manager mit der Vertiefung «Unternehmenslogistik» absolvieren 15 Kompetenzbausteine. Supply Chain Managerinnen und Manager, die sich für die «Digitale Integration in der Supply Chain» eingeschrieben haben, bauen ihre Karriere auf 12 Kompetenzbausteinen aufs.

Das Bended-Learning-Konzept

Unterrichts. Wir reden von einer nahtlos verbundenen Kombination aus begleitetem Selbststudium auf einer exklusiv für dich etablierten digitalen Lernplattform und dem Live-Unterricht mit Kolleginnen und Kollegen im Klassenzimmer. Blended Learning, wie wir es praktizieren, kennzeichnet sich durch ein 60:40-Verhältnis von E-Learning und Präsenzunterricht.

Das gesamte Konzept umfasst die folgenden 5 didaktischen Elemente. Du erkennst darin die gleiche Systematik wie beim oben beschriebenen ARIVA-Modell:

Einführung

Lehrgang
Plattform
Lerngruppen

30 %

1. Block
Online

Selbststudium
Wissen erarbeiten

60 %

2. Block
Präsenz

Verarbeiten
Anwenden
Auswerten

10 %

3. Block
Transfer

Praxisauftrag
Online-Coaching

Kompetenzen-Verknüpfung

Verknüpfen
Prüfungs-Vorbereitung

1 Modulprüfung pro Semester

Einführungsblock

Hier lernen sich die Studierenden kennen und werden Lerntechniken und der Umgang mit der Lernplattform Konvik vorgestellt.


Kompetenzbaustein

Jeder Baustein, jede einzelne Einheit besteht aus Vorbereitungsphase, Präsenz-Unterricht und Transfer.


Kompetenzen-Verknüpfung

Hier werden Fallstudien durchgespielt sowie problemorientiertes und situationsbasiertes Lernen geübt.


Persönliches Portfolio

Deine «Künstlermappe». Sie enthält Entwicklungsschritte, Gelungenes und weniger Gelungenes.


Modulprüfung

Sie krönt und schliesst jedes Semester ab.

Das Persönliche Portfolio

Über alle Handlungsbausteine des Lehrgangs hinweg führst du ein «Persönliches Portfolio». Es hilft dir, die Lernprozesse zu strukturieren und die erworbenen Handlungskompetenzen zu dokumentieren. Du kannst es auch nach Abschluss des Lehrgangs als Instrument des lebenslangen Lernens weiterführen und in dein CV integrieren. Neben dem Aufbau von beruflichen Handlungskompetenzen ermöglicht dir die Arbeit mit dem Persönlichen Portfolio auch, deine Talente zu erkennen und zu entwickeln und diese für Dritte sichtbar zu machen.

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